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digitalgrid nlPressemailing: Fr., 1.November 2019

Infinimesh: Das Wordpress für das Internet der Dinge

Als Anfang der 2000er Wordpress das Licht der Welt erblickte, hätte sich niemand vorstellen können, wie sich aus dem einfachen Weblog-System das wichtigste CMS-basierte Publishingtool für Webseiten entwickeln würde. Ein Mikrokosmos selbstverwalteter Unternehmungen, egal ob NGO, CreateSpace, Videostreaming, Restaurant, Blogger oder Onlineshop befeuerte nicht nur die Start-up-Szene, sondern trug maßgeblich zum Self-Empowerment einer ganzen Generation bei. Dabei ist der Erfolg von Wordpress im gleichen Atemzug ein weiterer Triumph der Open-Source-Familie. 
Nun, fast zwei Jahrzehnte später kulminiert alles, was die IT bewegt, in den Buzzwords IoT (Internet der Dinge) und Datacloud. Smart Cities, Telemedizin, Energy Grids – alle Lebensbereiche erfahren eine tiefgreifende Vernetzung, die in der Synergie mit Machine Learning und Künstlicher Intelligenz weit über die bisher bekannten Sphären hinaus wirken dürfte. Zentrum aller Prosperität bleibt jedoch auch heute Open Source als Motor der emanzipatorischen Entwicklung einer neuen Generation Kreativer, die der neuen Schlüsseltechnologie Leben einhauchen. Doch auf welchen Plattformen lassen sich IoT-Anwendungen heute in der Cloud, auf einer zentralen Serverumgebung oder gar dem heimischen Laptop entwickeln?  Wie hoch sind die technischen Hürden und wie kann man Anwendungen kommerziell skalieren, ohne die finanziellen Rahmenbedingungen zu sprengen? Häufig entstehen erst nach einer aufwändigen Trial-and-Error-Phase erfolgreiche Anwendungen. Neben kommerziellen, geschlossenen Systemen industrieller Plattformen, wie zum Beispiel Siemens Mindsphere, welches auf klassische Cloudlösungen der amerikanischen IT-Riesen zurückgreift, bis zur bis hin zu kostenpflichtigen Java-basierten Plattformen, wie zum Beispiel Cumulocity der Software AG, fehlte bisher eine Open-Source-Plattform aus Deutschland für das Internet der Dinge, quasi ein frei konfigurierbares Wordpress für die IoT-Welt. Und somit auch ein wirksamer Gegner für die übermächtigen Cloud Provider, der es Interessierten ermöglicht, so einfach wie nur machbar in die faszinierende Welt des Internet der Dinge einzusteigen. 
Das deutsche Start-up Infinimesh, mit Sitz in Seattle, ist angetreten, diese Lücke zu schließen. Als Open Source unter der Apache-Lizenz setzt Infinimesh auf der Kubernetes-Plattform auf und bindet unkompliziert viele Millionen von Datenpunkten via MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) ein. Kubernetes als flexibelste und modernste Skalierungsplattform lässt Infinimesh zu wahrer Hochform auflaufen und Anwendungen unkompliziert für die kleine lokale Lösung vor Ort (z.B. Smart Farm) bis zur großen Infrastruktur wie Smart Cities skalieren. Mit dem Startschuss der europäischen Cloud Gaia X gewinnt jedes Infinimesh-Projekt nicht nur umfassende Datensouveränität in Zeiten transatlantischer Eintrübungen gegenüber den großen Anbietern wie AWS (Amazon), Microsoft Azure oder Google Cloud, sondern kann endlich die Unsicherheit beim Internet der Dinge der europäischen IT-Industrie ausfüllen.
Sowohl DSGVO als auch der Schutz kritischer Infrastrukturen vor unbefugtem Zugriff lassen sich mit Infinimesh in einer europäischen Cloud leichter sicherstellen. 
Hürden, denen die amerikanischen Anbieter schon gesetzlich nicht gerecht werden können. Allein der amerikanische Patriot Act fordert die umfassende Offenlegung aller in US-amerikanischen Clouds gespeicherter Daten. 
Sensible Datenbestände der zukünftigen Infinimesh-Anwendungen wie zum Beispiel persönliche Gesundheitsdaten, Bewegungsdaten oder der Zugang empfindlicher Infrastruktur brauchen einen nationalen, wenn nicht zumindest europäischen Schutzraum. 
Die wahre Stärke von Infinimesh ist jedoch seine Autonomie gegenüber Cloudsystemen. Gerade mittelständische Unternehmen fürchten die Kostenlawine der Datencloud bei hohem Datenaufkommen und Bandbreite. Einmal in der Cloud ist eine unkomplizierte Portierung des Datenbestandes inklusive Anwendung ohne kostenintensive und riskante Offtime schier unmöglich zu realisieren. Demgegenüber steht die Flexibilität von Infinimesh, vom ersten Deploy auf einer schmalen lokalen Infrastruktur bis zum umfangreichen Geschäftsmodell im großen Rechenzentrum zu skalieren und clustern.
Infinimesh ist angetreten, IoT endlich als europäische Schlüsseltechnologie voranzutreiben. Wie immer, ist Open Source dabei der beste Ratgeber.

Web: www.infinimesh.io
Open Source: github.com/infinimesh/infinimesh
Autor: Bruno Kramm

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